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Im September 2025 bin ich von Passau an der Donau entlang in die Wachau geradelt. Das Ziel wae ein Genusshotel in Angern, einem Vorort von Krems südlich der Doanu. Ich habe mir für die ca. 240 km drei Tage Zeit genommen. Die Etappen: 1. Tag: Passau - Ottensheim, 88 km. 2. Tag: Ottensheim - Persenbeug bei Ybbs, planmäßig 90 km, ich habe 99 km gebraucht. 3. Tag: Persenbeug - Krems/Angern, 68 km. Von Passau aus nehme ich den Weg am rechten Donauufer bis Engelhartszell. Dort setze ich mit der Fähre ans andere Ufer und fahre bis Niederranna, Einkehr im Gasthof Drexler. Weiter zur Schlögener Schlinge, dort mit der Fähre wieder ans rechte Ufer. Dort bis Obermühl, wo mir andere Radler raten, wieder ans linke Ufer überzusetzen, weil der Weg dort sonniger ist. Ich befolge den Rat und komme nach Obermühl, wo der Radweg am linken Ufer endet. Also mit der Fähre ans rechte Ufer und dort bis Aschach. Ich liebe das Übersetzen auf Fähren, kann aber verstehen, dass ein Radler, der zügig vorankommen will, zwei dieser Überfahrten auslässt. In Aschach zwingt mich eine Umleitung wieder über die Donau, von der ich dann auf dem Radweg R1 ein paar km lang nichts mehr sehe, denn dieser Weg ist vom Ufer einige hundert Meter entfernt. Erst die letzten ca. 10 km bis Ottensheim fahre ich wieder auf einem Dammweg. Übernachtung im Donauhof "amici", preiswert, gutes italienisches Essen, jedoch kein Frühstück. Das gibt es beim Bäcker am Dorfplatz. Am nächsten Tag fahre ich zügig am linken Ufer über Linz bis Mauthausen, wo der Weg vom Ufer wegführt. Ich komme zu einem gut besuchten Imbiss, ein Anlass für eine kurze Rast. Weiter geht es über Mitterkirchen nach Grein. Ca. 1,5 km vor Grein fahre ich über die Brücke ans rechte Ufer. Zunächst fahre ich aber versehentlich an der Brücke vorbei nach Grein hinein und wieder zurück, was diese Tagesetappe ein paar km verlängert. Am rechten Ufer geht es zügig bis Ybbs und dort wieder ans linke Ufer, wo genau ggb. von Ybbs der Ort Persenbeug liegt. Ich übernachte im Hotel Böhm. Weil ich so spät dran bin, gehe ich zum Abendessen ins Wirtshaus auf der anderen Straßenseite. Der dritte Tag offenbart einen Planungsfehler. Ich fahre am linken Ufer nach Emmershausen und überquere dort die Donau. Drüben erwartet mich eine sausteile Strecke ohne Radweg auf der Straße. Ich komme über Schöhnbühel zum Weinort Rührsdorf, wo es mindestens vier Winzer gibt. Der Weg führt mich malerisch durch Wein- und Ostgärten. Nun ist es nicht mehr weit. Über Mautern fahre ich nach Palt, am Fuße des Berges vorbei, auf dem Kloster Göttweig liegt und gelange zum Zielort Angern. Die Steigung nach Emmerahsusen vermeide ich nächstes mal. Ich bleibe bis Spitz am linken Ufer und setze dort mit der Fähre über. Man kann auch bis Krems durchfahren und erst dort auf einer der Brücken nach Angern hinüberfahren. |
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